Sich selber belügen um glücklich zu sein – Midlife Crisis ?

╠╣αℓℓi,╠╣αℓℓo:
Hi, ich bin mal wieder sehr philosophisch heute und muß einfach meine Gedanken mal loswerden.

Ich stelle oft fest, daß man sich selber belügt, damit es einem besser geht – z.B. in meiner Ehe hab ich viel Trickfilm geschaut mit meiner damals kleinen Tochter und mich in diese heile Welt geflüchtet – damals ist mir das gar nicht aufgefallen, aber im Nachhinein betrachtet, bin ich mit dem Eheende und dem Heranwachsen meiner Tochter irgendwann dann jäh ins Loch gefallen, weil mich die reale Welt einfach eingeholt, zum Teil sogar überholt und erschlagen hat. Der Herzinfarkt war wohl auch eine Folge davon.

Aber auch in nicht so ferner Vergangenheit stele ich immer wieder Situationen fest, wo ich mich einfach aus Selbstschutz selber belogen habe bzw. die Augen verschlossen habe. Sei es, daß man sich sagt : ist doch egal, ob Du dick wirst (oder bist), Du lebst schließlich in der Verlängerung und willst Dir noch was gönnen. Oder ich erlaube meiner Tochter Dinge, die eigentlich erst ältere „Kinder“ dürfen müßten, sei es um meinen Seelenfrieden zu haben oder weil ich mir sage (und auch zu ihr schon sage !) : Lebe Dein Leben, solange Du jung bist, ab 30 geht es nur noch bergab. Sei es gesundheitlich oder weil man verbraucht ist.
Klar hab ich mich nach Eheende erst mal nochmal ausgetobt (aber nie auf Kosten meiner Tochter !), aber irgendwann merkt man, es gibt einem nicht das, was man sucht. Nämlich Ruhe in einer ausgeglichenen Beziehung.

Und wenn man lange Zeit sich versucht anzupassen (ich meine, das zu sein, was in den Kontaktbörsen von den Männern gesucht wird), dann schwappt das auch ins wahre Leben über und man schafft es gar nicht mehr, auch nur eine Beziehung mit einem Menschen nicht wie in den Kontaktbörsen anzufangen – man ist gleich unten durch, abgeschrieben, abgestempelt und zieht sich immer mehr zurück und belügt sich selber wieder mit : sollte halt nicht sein oder hab ich das nötig oder komme auch ohne klar. Und ich habe festgestellt, daß viele das so machen – einfach keinen mehr ranlassen, kein Gefühl durchlassen, weil man ja verletzt werden könnte – ich bin so oft gegen verschlossene Türen gerannt, die nur aus Selbstschutz geschlossen waren.

Der gegenteilige Aspekt ist das Loslassen – jemanden nicht festzuklammern wie eine Klette – ihn ziehn zu lassen, weil man weis, es ist aus oder er seinen Weg alleine finden muß.
Ich kann meine Tochter schlecht loslassen – versuche es, indem sie immer mehr Freihheiten bekommt – und ich selber belüge mich damit : meine Leere ist nicht echt – sie muß ja irgendwann außer Haus gehn und ihr eigenes Leben anfangen – alles solche Sprüche zum Verdrängen der eigenen Einsamkeit – man denkt zurück an vergangene gemeinsame Zeiten und bedauert vieles, was man ja doch nicht ändern kann – es holt einen das Leben ein und man sieht gar nicht mehr, daß man sich selber ja ein neues Leben aufgebaut hat – zumindest versucht hat aufzubauen – es rückt alles in den Hintergrund, was einem doch so wichtig erschien, was man doch gewollt hatte und auch mal Freude dran hatte – z.B. die eigene Wohnung nach dem Eheende : ist jetzt leer und man selber geht vor Einsamkeit die Wände hoch – versucht mit Arbeit die Zeit todzuschlagen und wenn das „Kind“ mal da ist, versucht man es nicht zu überfallen – ihm seinen Freiraum zu lassen und doch irgendwie noch gemeinsame Zeit rauszuschinden. Aber das geht nicht nur mir so, Töchterchen´s Freund findet auch keinen Abschluß – kommt immer wieder an – trotz neuer Freundin – der Mensch will einfach nur festhalten, was einem entgleitet, was man geliebt hat und verloren geht – man hängt alten Zeiten hinterher und belügt sich wieder mit dummen Sprüchen. Man sucht nach Neuem und wird nur abgewiesen und selbst wenn man neues findet, daß das Herz kurzzeitig erwärmt, ist es nicht für ewig, weil es dann Gewohnheit und langweilig wird, man wird mäkelig und meckert rum und dann geht es den Bach runter.

Ach ich bin heute einfach melancholisch und ertrinke im Selbstmitleid – vielleicht auch nur, weil ich wieder versucht habe (auch wenn ich es aus Selbstschutz schon fast aufgegeben hatte) eine neue Beziehung aufzubauen und wieder nicht durch dessen Selbstschutz durchdringen konnte.
Vielleicht treiben mich auch nur die Frühlingsgefühle zu sowas oder weil ich Ostern wieder mit Arbeit an meinen Webprojekten zum trösten verbringe, weil Töchterlein bei ihren zukünftigen Schwiegereltern ist (bin ich neidisch auf ihre neue Familie, weil ich dann noch weniger Zeit mit ihr habe – und sie aber gehen lassen muß … – der Verstand sagt es und das Herz sieht es ganz anders)

Neulich sagte jemand zu mir : Man sind Deine Webseiten aber vollgestopft – nein, er hat es höflicher ausgedrückt – aber der Knackpunkt ist doch : ich verbringe damit jede freie Minute, weil es mich nicht zum Nachgrübeln bringt, weil ich eine gewisse Freude und Genugtuung dabei empfinde, neues in meine Webprojekte einzubringen, das ggf. andere auch mal lesen oder Info´s rausziehn, die ihnen nützen. Oder belüge ich mich da auch wieder selber, denn es stimmt : es nimmt Ausmaße an, die ich kaum bewältigen kann und anstatt hinaus ins wahre Leben zu gehn , verbringe ich zu viel Zeit damit vorm Laptopund vereinsame noch mehr.

Und wieder endet es im Frustessen – und man wird noch dicker, weil man von Sport nichts hält – und fühlt sich noch unattraktiver und belügt sich selber zum Selbstschutz um nicht in diesem Teufelskreis zu ertrinken. Ich würde es aber nie schaffen, das gegessene wie eine Bolemiekranke wieder herauszuwürgen – nein, dazu achte ich viel zu sehr gutes Essen.

Ich habe es einfach verlernt selber glücklich zu sein und jeglicher Versuch, das zu ändern, scheitert kläglich.

Ich mache vieles für andere um mich selber damit etwas glüklich zu machen, wenn ich ihnen geholfen habe – oder ist das auch wieder nur eine Art Selbstlüge. Ich sage immer: es macht mich glücklich, wenn sie glücklich sind – egal, ob ich dabei wieder den Kürzesten ziehe – irgendwie ist es für mich befriedigend – oder doch nur sich selber wieder belügen.

So mache ich viel für meinen Verein IG Altes Magdeburg – obwohl ich nicht mal 100%iger Magdeburger bin – bin ja in Dessau geboren – nein ich bin einfach der Geselligkeit halber dabei – um mal unter Menschen zu kommen. Oder auch wieder nur eine Selbstlüge : nämlich um etwas zu tun zu haben.
Jetzt schwappt das Thema „Altes Magdeburg“ nämlich schon mächtig in mein Webprojekt Magdeburg (www.sabinewenig.de/magdeburg) ein, was eigentlich nur für meine eigenen geknippsten neuen MD-Bilder gedacht war – und jetzt aber immer weiter sich aufbläht mit Zeitungsmaterial (ist ja seit Anfang des Jahres erlaubt zu veröffentlichen, wenn man den Urheber angibt – siehe Impressum) – jedenfalls schlachte ich inzwischen schon sämtliche MD-Zeitungen aus und hinterlege meine Foto´s mit themengleichen Inhalt oder die Zeitungsausschnitte über das alte MD meiner Vereinsmitglieder …. – ich ertrinke in Arbeit und verkrieche mich damit immer mehr.

Ich finde es einfach schade, wenn ein Link ins Leere läuft, weil der ursprüngliche Besitzer die Seite aus dem Netz genommen hat und so hab ich ngefangen, alle Links mit einem Screenshot zu hinterlegen, damit man ihn später auch noch lesen kann. Und ich fand es auch schade, wenn man bestimmte Zeitungsartikel nur kurzzeitig in der Zeitung oder auf der Zeitung-online findet und so hab ich sie eingescannt und eingearbeitet. Und das ist wiederum ein Endlosprojekt. Ich mache es ja kostenlos für meine Projekte, aber bekanntlicher Weise profitieren ja die Zeitungen und anderen Webseiten der Links von meiner Verlinkung und Erwähnung nachweislich – steigen im Ranking der Suchmaschinen und bekommen mehr Besucher …. – also schade ich keinem, indem ich geistiges Eigentum klaue, sondern nutze ihnen auch noch – oder auch wieder nur eine Selbstlüge für mich um damit noch mehr Zeit zu verbringen und mein Gewissen zu beruhigen ????

Meine IG-Leute haben viel in Zeitungen veröffentlicht und so habe ich wieder viel Futter für meinen MD-Shop. Ich habe natürlich ihr Einverständnis, es zu veröffentlichen. Sie profitieren ja auch davon – ihre aufwendige Arbeit wird weiter genutzt und verschwindet nicht nur in Schubladen – es sind viele wichtige MD-Info´s in den Artikeln, die andere wieder nutzen können. Und auch so profitieren sie davon – sei es bei G.S. als Stadtführer, der mehr Besucher hat oder bei meinen Sammlern und meinem Verein, daß sie bekannter werden und wieder zu neuem altem MD-Material kommen.
Natürlich kann man auch dies wieder als Selbstlüge definieren – wenn man so will.

Klar könnte ich eine Menge Geld mehr verdienen – finde aber keine richtige Anstellung als Webdesigner und habe so neben meinem Minijob bei cooleshops (www.cooleshops.de) wenigstens noch genug Zeit und v.a. freie Zeiteinteilung für meine eigenen Projekte. Und Geld macht nicht glücklich – es reicht, was ich habe um über die Runden zu kommen und lieber hab ich weniger, als mich tagtäglich in einem ungeliebten Job fertig zu machen – das können die Gesunden genug – sehe ich nach dem Herzinfarkt auch nicht mehr so richtig ein – auch wieder eine Selbstlüge ?!

Cooleshops profitiert ja indirekt auch von meinen umfangreichen Webprojekten – seien es die Verlinkungen oder der viele Inhalt – ich werde im Netz gefunden als Webdesigner und somit auch meine Firma cooleshops und dadurch bekommen wir unsere Aufträge und überleben. Ja, ich gebe um im Netz gefunden zu werden eine ganze Menge von mir Preis – mein Leben im Grunde genommen – aber das ist mir eigentlich egal.
Mir ist es auch wichtig, mich mal wie hier auszuquatschen – dazu hab ich meinen Blog – wenn ich nur alles in mich reinfrsse, dann platze ich nur irgendwann wieder im nächsten Herzinfarkt – emotionaler Stress zieht mich nämlich immer sehr dolle runter.

Und jeden Tag belüge ich mich auf´s Neue mit dem Rheuma – sage mir : ist halt so, kannste nicht ändern, mußt Dich mit abfinden – geht nicht mehr weg – ist vom Wetter abhängig (wie jetzt beim Schnee ganz krass) – aber kann man wirklich nichts weiter tun, als den Schmerz halbwegs erträglich zu machen – Rheumatologe hat einen so eingestellt und man bekommt nur noch seine Pillen, immer die gleichen solange die Blutergebnisse halbwegs hinhauen. Was ist denn das für ein Leben ? Wenn man gut drauf ist, verkraftet man das ja einigermaßen – steckt es weg – aber wenn einem noch emotionaler Ärger runterzieht, spürt man es noch mehr und möchte sich nur unter der Decke verkriechen – was natürlich nicht geht, also ist man brav und steht auf, quält sich über den Tag und belügt sich selber mit Sprüchen wie : na ab morgen ist das Wetter wieder besser …

Höre gerade : vor 23 Jahren war es der Hit : „Verdammt ich lieb Dich“ (Matthias Reim) – das zeigt mir wieder, wie die Zeit vergeht – man schiebt es einfach im Geiste weg – auch eine Art, sich zu belügen.

… und wenn ich an meinen Herzinfarkt denke, glaube ich immer : Ich war halt noch nicht dran
Man kann sich eben alles schön reden !

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Ich bin gerade aufgeschreckt aus einem Traum : „meine Tochter steht vor mir und macht ihre Bluse auf und zeigt mir ihr Babybäuchlein und ich streichele darüber und sage nur : „Mein Baby bekommt ein Baby.“ “
Tja sie war wieder drei Nächte außerhalb und pennt ständig mit ihrem Freund und ißt viel und sagt immer, daß sie sich dick fühlt – kommt auch langsam in das Alter – andere haben mit 18 schon ein Kind – aber ich wünschte mir, sie hätte erst die Lehre vorher fertig.
Es war nur ein Traum und ich sage mir : die Pille ist doch eigentlich sicher – belüge ich mich schon wieder ? Oder kommt jetzt dieser Lebensabschnitt langsam auf mich zu ? Oma ?

Gestern hab ich im TV gehört, daß auch Frauen ihre Midlifecrisis (http://www.psychotipps.com/midlife-crisis.html) haben mit ca. 45 Jahren und zurückblicken, das Erreichte einschätzen, ggf. das Ruder nochmal rumreißen. Ich hab nur gesagt : „na das hab ich ja nach dem Herzinfarkt getan : neu angefangen, Ehe beendet usw.
Aber eigentlich hatte ich ja auch alles im Leben – glückliche Kindheit, Lehre, Studium, verliebt, verlobt, verheiratet, Kind und geschieden und Neuanfang – ich kann also eigentlich zufrieden sein.

Eigentlich – aber der Mensch ist nie zufrieden und so liege ich halbe Nächte wach und stehe dann lieber auf und schreibe am Laptop wie jetzt ….

… ach ich sollte mal wegfahren – bringt mich auf andere Gedanken .

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So, ich war jetzt eine Woche verreist und es hat gut getan, sich mit anderen Dingen rumschlagen zu müssen.
Aber ich konnte es gar nicht erwarten, wieder nach Hause zu kommen – im eigenen Bett zu schlafen – die gewohnte Umgebung und wo alles so ist, wie ich es brauche – My Home is my castle !

Und was lehrt uns das ????
Man weis gar nicht zu schätzen, was man hat, bis man es nicht hat.
Man selber richtet sich alles schon instinktiv so ein, wie man es braucht.

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… und nun hab ich wieder einen Freund und da sieht die Welt auch gleich ganz anders aus ….

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nach 3 Mon. abserviert, einfach ausradiert aus seinem Leben und wo soll ich jetzt mit meinem Liebesschmerz hin ?????? Und wieder reingeholt und wieder rausgeschmissen – hab nur noch aus der Tasche gelebt – gar nicht mehr ausgepackt – und irgendwann wurden die Abstände immer geringer beim vorletzten Mal nur noch 1h dazwischen – beim letzten Mal bin ich schon sitzen geblieben und zum Schluß hat er mich wieder reingeholt ohne erst rauszuschmeißen (mit den Worten : „Schatz, an unserer Beziehung ändert sich nichts … !“) – damit hatte sich diese Macke selbst überholt und es gab keine Rausschmisse mehr.
Aber da er Alkoholiker ist, ist das Leben seitdem sehr schwer für mich – trotz der Liebe.

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http://www.gmx.net/themen/lifestyle/leben/04at5kk-gluecksatlas-2013-deutschland-studie#.channel3_4.Wie%20gl%C3%BCcklich%20ist%20Deutschland?.424.3698

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http://www.gmx.net/themen/beruf/blog/04bg7w8-echt-stark-staerken-wahrnehmen#.channel3_2.So%20ermitteln%20Sie%20Ihre%20St%C3%A4rken.422.3451

http://www.gmx.net/themen/gesundheit/psychologie/68bgid0-intuition-gefuehle-richtig-sinnvoll#.channel3_5.So%20m%C3%A4chtig%20ist%20unsere%20Intuition.471.5292

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Was will der Mensch eigentlich – wann ist er glücklich ?
Mir reicht es doch schon, wenn ich vormittags meine Dinge wie Webdesign in Ruhe erledigen kann, während ich mir keine Sorgen um den Partner oder das Haustier machen zu brauche (z.B. weil ersterer arbeitet und letzterer zu meinen Füßen pennt) und dann nachmittags/abends die Gesellschaft derer mit Zärtlichkeiten austauschen, über den Tag reden und gemeinsam kuschelnd zu Bett gehen und ab und an mal Sex. Das kann doch nicht zu viel verlangt sein. Ich will nicht immer nur angeschrien werden oder daß der Partner seine Grantigkeiten an mir ausläßt – aber auch nicht den Gegenpart : in Einsamkeit und Sorge um den anderen die Wände hochgehen – ich will Ruhe und Frieden im Leben zu zweit (oder dritt o.ä.) – Geborgenheit und glücklich sein z.B. bei gemeinsamen Unternehmungen.
Verlange ich wirklich zu viel vom Leben ?

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Kann ein Mensch ohne Zärtlichkeit leben ?
oder besser formuliert : warum wollen manche Menschen keine Zärtlichkeit ?
Nun manche Psychologen würden sagen : „Hatte keine Liebe in der Kindheit oder eine zerrüttete Kindheit…“ o.ä. – aber hier ist das nicht der Fall – ein gutes Elternhaus.
Und trotzdem bettle ich nach Zärtlichkeit und mein Freund sagt nur : „Kann ich Dir nicht bieten.“ – was für eine Antwort ! Sex ist auch immer weniger geworden und irgendwann ganz gestrichen worden. Daweile liebt er mich im Innersten – das merke ich an bestimmten Kleinigkeiten, wie mir Essen machen oder wenn es ihm dreckig geht, meinen Namen rufen im Traum usw…. – er kuschelt auch mit dem Hund, also ist er nicht komplett ohne Zärtlichkeit – aber er will halt seine Ruhe – jeder in seiner Couchecke beim TV-schaun oder nachtens jeder in seiner Wohnung – war mal anders, aber auch diese Kuscheleinheiten wurden mir weggestrichen und fehlen mir gewaltig. Er stellt Liebe mit Sex gleich, ich aber nicht – für mich gehören auch diese vielen Kleinigkeiten im Leben dazu, wie sich antatschen im Vorbeigehen oder sich küssen (was er z.B. haßt, als sich ansabbern abtut) Er sagt : „Dann mach es Dir doch alleine, tue ich auch !“ – ja mache ich auch – zwangsläufig ! – denn ohne Sex kann ich auch nicht leben – aber es ist nicht das Selbe – es fehlt die Zärtlichkeit dabei, ich kann mich nicht selber streicheln, daß törnt mich total ab.
Außerdem geht es in einen Prakmatismus über : man (Frau) weis, wie sie wo ansetzen muß … und schon ist es erledigt.
Vor dieser Beziehung war ich in Communities und hatte so einige One-Night-Stands (manche kamen auch öfter) und oft waren es eben Männer, die alles hatten (Frau, Kinder, Haus, Garten …) – nur eben keine Liebe mehr bzw. kaum noch Sex. Sie setzten lieber alles auf´s Spiel als darauf zu verzichten ! Aber muß man soweit in einer Beziehung gehen ? Das Herz spielt ja auch mit – wenn ich in einer Beziehung mit einem anderen schlafen würde (schon das sich treffen oder chatten o.ä.) wäre doch die Beziehung im Kopf oder Herzen beendet – ich könnte nicht mehrgleisig fahren ! Ich bin ein Beiehungsmensch, durch und durch. Und darum hat mir diese ganze Community-Sache auch nichts gebracht – ich suchte eine Beziehung und die war da so nicht drin.
Aber das sagt mir auch, daß nicht alle Männer ohne Zärtlichkeit leben wollen, also warum suche ich mir solche aus ? Ist mir ja schon mal passiert : der hatte einfach den Sex eingestellt und wir gingen in die Freundschaftsphase über – aber ohne Sex kann ich zumindest noch nicht leben – auch wenn ich nicht immer geil bin, aber es gibt doch so Phasen, wo man ….
Tja und was mache ich jetzt ?
Soll ich die nächste Beziehung in eine Freundschaftsphase übergehen lassen und mir was neues suchen ? Tja wäre da nicht die Liebe im Herzen – so einfach abhaken, ist nämlich auch nicht !

oh man, eben kam von Servus TV eine kirchliche Sendung, war die reinste Gehirnwäsche : warte nicht länger, daß er nach Hause kommt, Gott ist immer für Dich da – quäle Dich nicht damit, daß er nicht tut, was Du erwartest oder wünschst, Gott macht Dich glücklich, öffne Dich und laß ihn Dich mit Glück durchströmen —————- eh kommt der dann zu mir nach Hause und gibt mir meine fehlenden Streicheleinheiten ?????? Und die zig Tausend Leute im Saal gingen richtig da mit, hebten die Arme und antworteten voll bei der Sache – echt Massenhystery ! Kein Wunder, daß sie danach das beschissene eigene Leben mit der rosaroten Brille sehen !

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http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/maenner-gluecklich-30177092#.focus.Was%20macht%20M%C3%A4nner%20gl%C3%BCcklich?.490.1381

http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/10-angewohnheiten-ungluecklich-30224656#.homepage.channel_small.6

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Glück ist :
http://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/comic/comic-gluegg-31143426

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Wer oft unglücklich ist, hat seine Neuronen darauf ausgerichtet :
http://www.gmx.net/magazine/wissen/denken-veraendert-struktur-gehirns-32028882#.homepage.channel3_4.N%C3%B6rgeln%20ver%C3%A4ndert%20unser%20Gehirn.1

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Ist doch mein Reden – such Dir im Alltag Dinge, die Dich glücklich machen !
https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/lifestyle/blog/greifen-nah-glueck-alltag-32873052#.homepage.channel2_11_Blogs.Das%20Gl%C3%BCck%20im%20Alltag%20finden.0

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