🌷 Kooperationspartner – Gartenteich Ratgeber Gastbeiträge


Hier erscheinen Gastartikel der Websites:

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Der Betreiber ist Heiko Fröhlich, Autor der Texte ist Robert Brungert. Wer sich für die Aquaristik oder einen Gartenteich ernsthaft interessiert, sollte sich erst informieren, die Projekte planen und erst dann umsetzen. Damit werden typische Anfängerfehler und damit verbundenes Tierleid meist vermieden. Dann wird einem selber das neue Hobby schnell zur Leidenschaft, da es direkt besser klappt und damit auch mehr Spaß macht.

Robert Brungert
robert@aquarium-ratgeber.com

 

 

Wasserleben Gartenteich

Viele lieben die Natur, kommen jedoch aus der Stadt und ziehen unkundig auf das Land. Wie gestaltet man seinen Garten? Englischer Rasen mit gestutzten Buchsbaumhecken und Beton Springbrunnen? Das ist eher eine tote Landschaft wie die Monokultur vom industriellen Landwirt. Natur hingegen ist ein vielseitiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Besonders wertvoll für heimische Tiere sind dabei heimische Pflanzen als deren Lebensgrundlage. Ein Naturnaher Garten ist viel schöner als englischer Rasen und macht nicht einmal viel Arbeit. Entscheidend ist jedoch, dass einmal ein Grundplan angelegt wird und nach den einmaligen Arbeiten die laufenden Arbeiten überschaubar bleiben.

Für einen vielseitigen Lebensraum ist ein eigener Gartenteich sehr wertvoll: Hier können Frösche und Kröten im Flachwasser laichen, Insekten können ihre Brut absetzen, Tiere finden eine Wasserstelle oder in den Teichpflanzen einen Lebensraum. Voraussetzung ist jedoch, dass der Gartenteich nicht zur grünen Brühe wird. Deswegen ist die Planung vor dem ersten Spaten- oder Baggerstich das A und O für eine wirkliche Bereicherung.

Es gibt viele Dos und Not Dos beim Anlegen eines Gartenteiches. Wer es nicht weiß, kommt z.B. nie darauf, dass im und am Gartenteich keine kalkhaltigen Steine liegen dürfen. Diese ändern den PH Wert im Wasser und führen ganz automatisch zu massiven Algenproblemen. Viele legen einen Gartenteich an, setzen Fische aus und sind betroffen, wenn diese nicht über den Winter kommen. Sollte es doch einmal frieren, ist eine Tiefe von 80 oder sogar bis über 180 cm für viele überwinternden Teichtiere entscheidend. Sollen wirklich viele Fische im Gartenteich leben, die dann auf zusätzliche Fütterung angewiesen sind, muss der Gartenteich entweder sehr groß mit wasserklärender Flachwasserzone angelegt werden oder es müssen eine Teichpumpe mit Teichfilter eingeplant werden. Dieses wären zusätzliche Kosten. Zu Berücksichtigen ist weiterhin, dass das Gartenteichwasser einfach versickert, da der Grundwasserspiegel in der Regel tief liegt und es keine Quellbäche gibt. Es muss somit eine Teichfolie, eine Lehmbarriere, ein Betonbecken oder ein Kunststofffertigteich gewählt werden. Teichfolien sind leider anfällig gegen Löcher sowie eine Kapilarsperre rund um den Teich zu empfehlen ist.

All das kann ein Gartenteich- Neuling gar nicht wissen. Deswegen gibt es den Gartenteich Ratgeber. Hier

http://www.gartenteich-ratgeber.com/betrieb/

findet sich eine Todo- Liste für die laufende Teichpflege. Beim Anlegen eines Gartenteiches kann direkt darauf hin gearbeitet werden, dass die laufende Pflege nicht viel Arbeit ausmacht. Auf diese kann jedoch nicht verzichtet werden. Ein Gartenteich ist zu klein, um sich selber über die Jahre hinweg auszuballancieren sowie ab und an der Bodenschlamm abgesaugt werden muss, damit die Wassertiefe erhalten bleibt.

Die Flachwasserzone ist sehr wichtig als Brutraum für Frösche, Kröten und andere Tiere. Bei einer Kunststoff- Teichwanne oder einem Betonbecken stoßen kleinere und ungelenkige Tiere praktisch immer auf eine Kante. Sie kommen nicht an das Wasser oder im schlimmsten Fall nicht mehr aus diesem heraus. Deswegen sollte hier eine Brücke über die Kante gelegt werden. Ein Eichenbrett, welches mit einem Scharnier in der Mitte knicken kann, wäre hierzu bereits geeignet, um es über diese Kante zu legen. Denn wer den Gartenteich nicht nur für sich sondern auch die Natur plant, sollte diese direkt mit einbeziehen.

Wer keinen Garten sein eigen nennt und sich für ein Aquarium mit Fischen entscheidet, sollte dieses ebenfalls grundlegend planen, da es nicht nur um Arbeitszeit und Kosten geht sondern auch um Tiere, die möglicherweise Leiden und vorzeitig verenden. Auch ein Aquarium soll zuerst geplant und erst dann angelegt werden, auch hier gibt es sprichwörtlich tödliche Fehler, die nicht nur Anfängern unterlaufen. Mit etwas Vorbereitung kann vieles jedoch direkt vermieden werden. Damit spart man Zeit, Geld und vor allem die Tiere ersparen sich unnötiges Leid.

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